Donnerstag, 04.03.2021

Diabetes mellitus kann neben verschiedenen Organen wie Nieren, Augen oder Nerven auch das Herz und die großen Blutgefäße in Mitleidenschaft ziehen. So erkranken Diabetikerinnen und Diabetiker sehr viel häufiger an einer Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) als Gesunde. Damit steigt auch ihr Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle.

Erkrankungen der Blutgefäße haben zur Folge, dass das Blut schlechter durch die Gefäße fließt und die Organe nicht mehr optimal mit Sauerstoff versorgt werden. Sind die Herzkranzgefäße betroffen, spricht man von der „koronaren Herzkrankheit“. Eine Folge davon kann ein Herzinfarkt sein. Ist die Durchblutung der Halsschlagadern, die das Gehirn mit Sauerstoff versorgen, gestört, kann es im schlimmsten Fall zu einem Schlaganfall kommen. Ebenfalls kann die „periphere arterielle Verschlusskrankheit“ Spätfolge eines Diabetes sein. Dabei schränken Verengungen in den Beinarterien die Durchblutung ein. Weil die Patient*innen beim Gehen Schmerzen haben und häufig stehen bleiben, wird die Krankheit auch „Schaufensterkrankheit“ genannt. 

Je besser Diabetes behandelt und der Stoffwechsel eingestellt wird, desto kleiner ist die Gefahr für solche Spätfolgen. Ein niedriger Blutdruck schont die Gefäße. Auch ein gut eingestellter Blutzucker ist wichtig. Die beste Vorbeugung ist eine gewissenhafte Blutzuckerkontrolle und regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Facharzt. 

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