Großes Interesse an Informationsveranstaltung zu Gelenkschmerzen im St. Josefs-Hospital Rheingau
Montag, 20.04.2026
Rüdesheim, 20. April 2026: Auf reges Interesse stieß die Informationsveranstaltung zum Thema Gelenkschmerzen, die in der vergangenen Woche im Großen Saal des St. Josefs-Hospitals Rheingau stattfand. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und moderne Therapieverfahren bei Beschwerden an Hüfte, Knie, Schulter und Fuß zu informieren.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die zunehmenden Belastungen der Gelenke im Alltag sowie altersbedingte Abnutzungsprozesse, die häufig zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen. Fachärztinnen und Fachärzte aus Klinik und Praxis, die im Endoprothesenzentrum Rheingau eng zusammenarbeiten, gaben einen fundierten Überblick über konservative und operative Behandlungsmöglichkeiten und zeigten Wege zurück zu mehr Mobilität und Lebensqualität auf.
Nach der Begrüßung durch Dr. Michael Rössler, Chefarzt für Allgemein- und Unfallchirurgie sowie Orthopädie am JoHo Rheingau, stellte Dr. Maximilian Matthaei, Sektionsleiter Endoprothetik am Rüdesheimer Krankenhaus, moderne operative Verfahren bei Hüftarthrose vor. Thomas Bord von der Orthopädie Rhein-Nahe Partnerschaft erläuterte anschaulich, wann ein künstlicher Kniegelenkersatz sinnvoll ist und wann alternative Therapien bevorzugt werden sollten.
Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Schulterchirurgie: Dr. Michael Schneider, Chefarzt der Unfallchirurgie am JoHo Wiesbaden, zeigte auf, dass moderne Schulterendoprothesen heute sichere und effektive Behandlungsmöglichkeiten darstellen. Abschließend widmete sich Dr. Alexander Meyer, Leiter der Fußchirurgie am JoHo Rheingau, den Herausforderungen bei Arthrose und Deformitäten des Fußes.
Die Veranstaltung zeichnete sich durch informative Fachvorträge und einen intensiven Austausch zwischen Publikum und Experten aus. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und sich persönlich beraten zu lassen.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem die Entwicklung des neuen Zentrums für Obere Extremitäten vorgestellt. Dieses entsteht in Kooperation zwischen dem JoHo Rheingau und der Unfallchrirurgie im JoHo Wiesbaden und hat das Ziel, eine wohnortnahe Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau sicherzustellen.
Das durchweg positive Feedback der Teilnehmenden unterstreicht den hohen Informationsbedarf und die Bedeutung solcher Veranstaltungsformate für Patientinnen und Patienten in der Region.