Was ist ein Alterstraumatologisches Zentrum?

Das Alterstraumatologische Zentrum (ATZ) ist eine interdisziplinär geführte Abteilung der Unfallchirurgie/Orthopädie und der Inneren Medizin/Geriatrie  für hochbetagte, verunfallte Patienten.

Oft werden in unserem Alterstraumatologischen Zentrum Patienten mit teils erheblichen Nebenerkrankungen, körperlicher Schwäche und Osteoporose behandelt.

2019 wurde die Zusammenarbeit des St. Josefs-Hospitals Rheingau und der Asklepios Paulinen Klinik Wiesbaden als "Alterstraumatologisches Zentrum" (ATZ) intensiviert.

    Die tägliche Visite von Geriatern und Unfallchirurgen bietet den alterstraumatologischen Patienten direkte Vorteile auf dem Weg ihrer Genesung:

    • Schnellstmögliche Mobilisation und Belastungsfähigkeit
    • Behandlung altersspezifischer Nebenerkrankungen
    • Vermeidung typischer Komplikationen im Alter (Lungenentzündung, Dekubitus, etc.)
    • Wiederherstellung größtmöglicher Selbständigkeit

    Ziel des Zentrums ist es, gestürzten Patienten durch ein multiprofessionelles Team eine optimale Behandlung anzubieten. Zu diesem Zweck arbeiten die Mitarbeiter des ATZ von der Aufnahme des Patienten bis zu seiner Entlassung aus der Klinik eng zusammen.

    Neben der operativen Versorgung stehen von Beginn an funktionelle Übungsbehandlungen und die diagnostische Abklärung des Sturzereignisses im Mittelpunkt der interdisziplinären Maßnahmen. Es ist uns wichtig, dass unsere Patienten wieder ein Höchstmaß an Selbstständigkeit erlangen und möglichst in ihr häusliches Umfeld entlassen werden können.

    Angebote des Alterstraumatologischen Zentrums

    Zu den häufig behandelten Verletzungen im ATZ zählen:

    • Frakturen im Bereich der Hüfte
    • Frakturen des Oberarmes
    • Frakturen des Becken und der Wirbelsäule
    • Frakturen bei vorhandener Endoprothese


    Das Behandlungsteam besteht aus

    • Fachärzten (Unfallchirurgie/Orthopädie und Innere Medizin/Geriatrie)
    • Pflegefachfrauen und Pflegefachmännern
    • Therapeuten (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie)
    • Mitarbeitern des Sozialdienst
    • Psychologen
    • Konsildienste (z.B. Anästhesie, Radiologie, Neurologie, Gastroenterologie, Urologie, Gynäkologie, HNO)

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